Afro National - African Experimentals (1972 - 1979) Vinyl - Vinyl Record
RELEASE

Afro National – Afrikanische Experimente (1972-1979)

LABEL:   Africa Seven

ARTISTS: Afro National
RELEASE DATE: 2018-01-01
CATALOGUE NUMBER: ASVN068
FORMAT: 12" Vinyl
STYLE: African, Afrobeat, Highlife, Funk

Die Gruppe Afro National wurde 1972 in Freetown, Sierra Leone, gegründet. Ihr inspirierender Leiter Sulay Abu Bakarr trennte sich zusammen mit seiner Frau Patricia und Ayo Roy Macauley von der Sabanoh Jazz Band, um die neue Gruppe zu gründen. Sie verbanden gekonnt Highlife- und Jazzklänge mit einem tiefen Verständnis westafrikanischer Klangwelten. Sie wuchsen zu einer der führenden Gruppen heran, die aus Sierra Leone hervorgingen; sie prägten nicht nur für eine ganze Generation den Klang des Landes, sondern schufen auch einige der beliebtesten und einprägsamsten Lieder des Landes (zum Beispiel „Sonjo“, das in dieser Zusammenstellung enthalten ist). In den 1970er Jahren ging die Gruppe ausgedehnt auf Reisen durch Afrika und Europa (und arbeitete dabei mit dem Giganten der Musik Sierra Leones, Akie Deen, zusammen). Gegen Ende der 1970er Jahre verließ die Gruppe Sierra Leone; Sulay und seine Frau zogen nach Maryland in den USA, andere Mitglieder nach London. Unsere Zusammenstellung richtet den Blick vielleicht nicht auf die bekanntesten Lieder der Gruppe, sondern auf die Stücke, deren Rhythmen die Tanzfläche in Bewegung bringen. Wir beginnen mit dem fußwippenden „Jokenge“ und seinem antreibenden Schunkeltakt, der wirbelnden Orgel und den perkussiven Gitarrenlinien. „Push Am Forward“ schlägt mit seinen fesselnden Rhythmen und der treibenden, verzerrten Gitarre eine afro-psychedelische Richtung ein. „Mr Who You Be“ ist eine Neuaufnahme des Stücks von Fela Kuti und wird ihm vollauf gerecht. „Gowa“ hebt die stimmliche Stärke der Gruppe hervor, ebenso das stets beliebte „Sonjo“ (die hier enthaltene Fassung ist eine seltene alternative Aufnahme). „Money Palava“ eröffnet die zweite Seite mit seinem ansteckenden Highlife-Takt und eingängigen Gesangslinien. „Money Nor Bataya“ zeigt den ersten Einsatz von Klangformern durch die Gruppe. „Mother In Law“ führt mit seinem pfiffigen Gesang zurück nach Freetown 1973. „Set My Soul On Fire“ ist ein Zusatzstück, das die weltläufige Prägung der Gruppe einbringt. Die Gruppe Afro National besteht bis heute in verschiedenen Gestalten fort; Sulay und Patricia gelten dabei als stolze, glücksbringende Leitfiguren für eine ganze Generation der Musik Sierra Leones.

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