Nu Genea - Bar Mediterraneo Vinyl - Vinyl Record
RELEASE

Nu Genea - Mittelmeerbar

LABEL:   NG Records

ARTISTS: Nu Genea
RELEASE DATE: 2022-10-10
CATALOGUE NUMBER: NG05LPRP
FORMAT: 12" Vinyl, Tip-On Sleeve
STYLE: Jazz-Funk, Boogie, Disco

Vier Jahre nach Nuova Napoli sind Nu Genea mit Bar Mediterraneo zurück, einem neuen Album und einer Reise, die die Klänge des neapolitanischen Duos, bestehend aus Massimo Di Lena und Lucio Aquilina, noch weiter vorantreibt.

Bar Mediterraneo von Nu Genea ist die Vorstellung eines gemeinsamen Ortes, an dem Menschen sich treffen und miteinander verschmelzen; ein Raum, der seine Türen für Reisende und ihr Leben offenhält, stets den Launen des Schicksals ausgesetzt. Ein Teil davon lässt sich durch die Vielzahl der Klänge erleben, die in den Stücken zusammenkommen, Schichten verschiedener akustischer Instrumente, Stimmen und Synthesizer, die sich zu einer einzigartigen musikalischen Mischung verbinden.

Indem sie sich den Stimmen vieler verschiedener Menschen öffnen, die durch Sprachen getrennt, aber durch das Meer und die Musik vereint sind, wird Nu Geneas Heimatstadt Neapel zu einem wahren Begegnungsort.

Das hört man durchgehend. In „Gelbi“ taucht eine herrlich tiefe und antreibende Ney-Flöte in die düsteren Gewässer des melancholischen tunesischen Dialekts ein, gesungen von Marzouk Mejri. In „Marechia'“ strömen ungezügelte Freude und Sonne aus den zarten Gesangslinien von Célia Kameni und schaffen eine akrobatische Brücke zwischen französischer und neapolitanischer Sprache. In „Straniero“ wird deine Seele vom Moment an gefangen genommen, in dem die langsame, fesselnde Mandoline die hypnotischen Muster entfacht, die vom legendären Afrobeat-Schlagzeuger Tony Allen aufgenommen wurden. Im Titellied „Bar Mediterraneo“ überwältigen bittersüße Gitarrenriffs, analoge Wellen und Chöre das Lied und geben dir das, was du dir auf einer Bootsfahrt entlang der Amalfiküste wünschst.

Nu Genea konnten ihre fest verankerten Wurzeln in der neapolitanischen Kultur und ihrem Dialekt mit „Tienaté“ nicht außer Acht lassen, wo die Kraft der neapolitanischen Sprache (interpretiert von Fabiana Martone) jene Viertelton-Saiten und den unaufhörlichen Volks-Disco-Rhythmus unterstützt, der sich über das ganze Lied ausbreitet. In „Praja Magia“ führen sich wiederholende Mandolinenriffs das Lied an und geben Raum für eine chorale, dennoch präzise Gesangslinie, die von Varcaturo, einem Dorf nahe Neapel, erzählt. In „Rire“ verbindet eine Flut poetischer, täuschend gelassener, lyrischer Wut, interpretiert vom Sizilianer Marco Castello, sich innig mit einem hochmusikalischen, vielschichtigen instrumentalen Rückgrat und dem Schwung einer Chanson im Herzen. In „La Crisi“ wurden die Texte eines Gedichts von Raffaele Viviani aus dem Jahr 1930 an einen entspannten Jazz-Funk-Rhythmus im vollen NG-Stil angepasst. In „Vesuvio“ wertet Nu Genea die eindringlichen Verse und das kraftvolle Mantra des Vesuvs neu auf und passte ein Volkslied der Arbeiterband E’ Zezi aus Pomigliano D'Arco für die Tanzfläche an, indem sie die Stimmen eines Schulchors mit Jupiter-6-Arpeggios und kühnen Schlaginstrumenten verbanden.

Bar Mediterraneo ist der Ort, zu dem Menschen immer wieder zurückkehren, um Neugier in Teilhabe, Tradition in Gemeinschaft und Fremdes in Vertrautes zu verwandeln. Wenn Reisende durch seine „Türen“ kommen und ihre Schätze aus Worten und Gefühlen mitbringen, sind sie keine Fremden mehr. Sie nehmen an einer gemeinsamen Erfahrung teil, bereichern sich selbst und andere und führen zu unerwarteten musikalischen Reisen.

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