Various - The Library Archive Vol 1 Vinyl - Vinyl Record
RELEASE

Verschiedene – Das Bibliotheksarchiv Bd. 1

LABEL:   ATA Records

ARTISTS: Various
RELEASE DATE: 2020-07-09
CATALOGUE NUMBER: ATALP20
FORMAT: 12" Vinyl
STYLE: Jazz-Funk, Soundtrack

Der pfiffige, stimmungsvolle, eindringliche und bisweilen schlichtweg seltsame Ausstoß von Firmen wie DeWolfe, Cavendish, Burton und dem allgegenwärtigen KPM war für ATA Records stets eine richtungsweisende Anregung – wie die unheimlichen Filmmusikarbeiten von The Sorcerers, das große Bläserwerk von The Yorkshire Film & Television Orchestra und sogar der Soul-Jazz von The Lewis Express („Theme From The Watcher“) zeigen.

Alles, was bei ATA erscheint, wird von den Labelchefs Neil Innes und Pete Williams geschrieben und gelenkt, die bei der Arbeit an anderen Vorhaben häufig in den Fundus der Archivmusik eintauchen. Diese gelegentlichen Einzelstücke haben sich in den vergangenen Jahren angesammelt und nun auf dem ersten Band einer fortlaufenden Reihe ein Zuhause gefunden: The Library Archive

Aufgenommen mit denselben Verfahren und Geräten, mit denen die heute sagenumwobenen Kataloge der an die Film- und Fernsehbranche verkauften Musik der 60er & 70er entstanden, könnte The Library Archive mühelos neben den schlichten, nüchternen Umschlägen von KPM oder Telesound stehen.

Die bissigen Bläser von „Whack, Slap & Blow“ und „Kaye Okay“ könnten beide ein Stück von Keith Mansfield sein – als Titelmelodie einer glanzvollen Samstagabend-Fernsehsendung um 1972. „Duck Strut“ ist ein freches Stück bassgetriebenen Brit-Funk, gedämpfte Hörner und Flöte fügen zwischen den groovenden Trommeln und dem Schlagwerk einen Hauch Quincy Jones hinzu. „The Needle Nose“, „Midnight Heist“ und „Wiretap“ gehören zu den filmischeren Stücken des Albums. Düster und stimmungsvoll rufen sie Bilder von dunklen Gassen, schattenhaften Gestalten und toten Briefkästen hervor. „Wigged out“ greift die schiefe Orgel-Schrulligkeit italienischer Archivmusik-Legenden I Marc 4 auf, während „Nuclear Wind I & II“ Moog und Mellotron als elektronischen Gegenpart zu ätherischen Stimmen einsetzen. Das akustische Zwischenspiel „Siren's sea's“ weckt Bilder ferner Klippen, hauchzarte Stimmen locken dich auf die Felsen, bevor der Albumabschluss „Planet Nine“ den Kosmos durchquert.

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