Betty Davis - They Say I'm Different Vinyl - Vinyl Record
RELEASE

Betty Davis - Man sagt, ich bin anders

LABEL:   Light In The Attic

ARTISTS: Betty Davis
RELEASE DATE: 2023-08-25
CATALOGUE NUMBER: LITA 027
FORMAT: 12" Vinyl
STYLE: Soul

Man kann sich die genreüberschreitende, kulturverbindende musikalische Magie von Outkast, Prince, Erykah Badu, Rick James, The Roots oder sogar den frühen Red Hot Chili Peppers kaum ohne den Einfluss der R&B-Pionierin Betty Davis vorstellen. Ihr Stil aus rohem und aufschlussreichem Punk-Funk widerlegt jede Vorstellung, dass Frauen keine Visionärinnen in den Welten von Rock und Pop sein können. In den letzten Jahren haben Rapper von Ice Cube über Talib Kweli bis Ludacris über ihre intensiv kraftvolle, aber sinnliche Musik gereimt.

Es gibt eine Aussage über Betty Davis, die allgemein gilt: Sie war ihrer Zeit voraus. In unserer heutigen Zeit ist das vielleicht nicht mehr so offensichtlich wie vor dreißig Jahren – wir leben in einem Zeitalter, das durch das auffällige Zurschaustellen weiblicher Sexualität tiefgreifend verändert wurde: von Parlet über Madonna bis Lil Kim und Kelis. Doch als Betty Davis 1973 erstmals in ihren silbernen Go-Go-Stiefeln, mit strahlendem Lächeln und imposantem Afro auftauchte, mit wem hätte man sie damals vergleichen können? Marva Whitney hatte die Stimme, aber nicht die Unabhängigkeit. Labelle wurde erst ein Jahr später mit „Lady Marmalade“ sexy, während Millie Jackson erst 1977 „Feelin’ Bitchy“ war. Selbst Tina Turner, die offensichtlichste Vorgängerin von Bettys kraftvollem Stil, entkam erst später im Jahrzehnt ganz dem Schatten von Ike.

Die einzigartige Geschichte von Frau Davis, die leider immer noch weitgehend unbekannt ist, ist unvergleichlich in der populären Musik. Betty schrieb den Song „Uptown“ für die Chambers Brothers, ehe sie Ende der 60er Jahre Miles Davis heiratete, ihn mit psychedelischem Rock beeinflusste und ihm Jimi Hendrix vorstellte – was ihn persönlich zum Klassiker „Bitches Brew“ inspirierte.

Doch auch ihr Talent als Liederschreiberin war seiner Zeit weit voraus. Betty schrieb nicht nur jeden Song, den sie je aufnahm, und produzierte jedes Album nach ihrem ersten selbst, sondern die junge Frau verfasste auch die Stücke, die The Commodores zu Motown brachten. Das Label aus Detroit meldete sich bald mit einem Angebot für einen Motown-Schreibvertrag, den Betty ablehnte. Motown wollte alles besitzen. Auf dem Weg ins Vereinigte Königreich drängte Marc Bolan von T. Rex die kreative Kraft, für sich selbst zu schreiben. Ein roter Faden in Bettys Karriere war ihre unbeugsame Mach-es-selbst-Haltung, die sie schnell jeden ablehnen ließ, der nicht zur Vision passte. So sagte sie schließlich auch Eric Clapton als Produzent ihres Albums ab, da sie ihn für zu banal hielt.

Ihr zweites Album von 1974, They Say I’m Different, zeigt ein rahmenwürdiges futuristisches Cover, das David Bowies Science-Fiction-Funk mit echtem rockendem Seelenfeuer herausfordert, eingeleitet durch das wild sinnliche „Shoo-B-Doop and Cop Him“ (später von Ice Cube gesampelt). Ihr Nachfolger ist voll von klassischen Stücken wie „Don’t Call Her No Tramp“ und dem urkomischen, harten, tiefen Funk von „He Was A Big Freak“.

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