Träume, Baby, träume - Träume, Baby, träume
LABEL: Hell Yeah RecordingsLeya Touch & soFa elsewhere alias Dream Baby Dream vereinen ihre unkonventionellen musikalischen Sichtweisen auf einem anderenweltlichen neuen selbstbetitelten Album, das im September bei Hell Yeah erscheint und in Japan auf CD veröffentlicht wird. Das Duo bietet eine bezaubernde Mischung aus geheimnisvollen Synthesizern und verfremdeten Gesangsstimmen, die sich über gedämpfte Mittelschlagrhythmen auf einem retro-futuristischen Werk entfalten, das kalte Welle, kosmische Tanzmusik, Dub und Trance verbindet. Dream Baby Dream beschreibt sich selbst als „zwei Kinder, die sich weigerten, erwachsen zu werden“ und gewähren nun einen Einblick in ihr ganz eigenes fantastisches Traumland. Diese Reise durch vielfältige Klangwelten begann spontan nach einem gemütlichen Abendessen und führte nach nur drei Sitzungen zu dem hier vorgestellten Album. Verspielt und doch manchmal düster, spiegelt diese Musik das Leben wider, sowohl das eingebildete als auch das wirkliche – die Höhen, die Tiefen, die dunklen Momente und die Freude, tranceinduzierte Liebeszonen, Tagträume und alles dazwischen. Es ist ein stimmiges Ganzes, gefüllt mit überraschenden Wendungen, Momenten des Déjà-vu und vielen Außenseiterfreuden auf der Tanzfläche. Leya Touch ist eine aufstrebende Stimme und Live-Künstlerin der alternativen Brüsseler Szene. Gemeinsam mit soFa, einem erfahrenen DJ und Produzenten, der auf vielen fortschrittlichen Plattenfirmen weltweit veröffentlicht hat, liefern sie charakteristische Gesangsstimmen und Synthesizerklänge, die typische Genregrenzen herausfordern. Der Eröffnungstitel „Love Zone“ setzt eine seltsam verführerische Grundstimmung zwischen Basic Channel und verträumtem Pop mit zarten kosmischen Melodien und einer Fülle von Echos, während Touchs Gesang dich hineinzuziehen vermag. Locker gefügte perkussive Klänge und wirre Science-Fiction-Motive prägen „Badalamenti On Fries“, „Curry Con Sax“ besitzt ein avantgardistisches Gefühl von Seele und melodischer Neugier, und „Diskoteka“ ist eine zitternde Mischung aus retro Synthesizerklängen und geflüsterten Gesangstönen, die wie Sterne am Nachthimmel schimmern. An anderer Stelle gibt es die fehlerhaften Kraftwerk-artigen Elektronikklänge von „Körperkonsum“, Goa-Filter-Wahnsinn bei „Banana Trance“ und den unheimlichen interplanetaren Dub von „Carpenter On The Beach“, während „Whale Rider“ und „The Rude Red Lady“ verzerrte Linien und bezaubernde Gesangseffekte bieten, die klingen wie nichts, was du je zuvor gehört hast. Dies ist ein jubelndes Album neuer musikalischer Rituale, winziger Klanglandschaften, entmenschlichter Worte und Verbindungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die stets begeistern und fesseln. Auf 300 Exemplare limitiert.