Frederic Rabold - Time Machine Vinyl - Vinyl Record
RELEASE

Frederic Rabold - Zeitmaschine

LABEL:   Tramp Records

ARTISTS: Frederic Rabold
RELEASE DATE: 2024-10-04
CATALOGUE NUMBER: TRLP9123
FORMAT: 2 x 12" Vinyl
STYLE: Jazz

Frédéric Rabold wurde am 23. November 1944 in Paris, Frankreich, geboren. Sein Vater war Jazzmusiker und träumte davon, dass alle drei seiner Kinder ebenfalls Musiker werden. Frédéric begann mit dem Geigenspiel, fühlte sich aber immer mehr zur Trompete hingezogen. Die Geige landete schließlich irgendwann an der Wand, was Rabolds Neigung zur Impulsivität offenbaren könnte. Bereits in jungen Jahren kam er mit Jazzmusik in Berührung, als er mit seinen Eltern in Frankreich lebte. Später hatte sein Vater eine Bigband, mit der er auf Tanzveranstaltungen in Kurorten auftrat. Mit 16 Jahren spielte er oft mit seinem Vater in amerikanischen Armeeklubs. Von 1961 bis 1964 studierte Frédéric an der Musikhochschule Karlsruhe. 1965 zog er nach Stuttgart, wo er noch heute lebt. Im selben Jahr sprach ihn der Schlagzeuger Axel Lauser an und fragte, ob er in seinem Trio mitspielen wolle. Für einige Jahre spielte Frédéric dann im Axel Lauser Quartett. 1968 gründete Frédéric seine eigene Gruppe, die Frédéric Rabold Crew. Die Musik der „Crew“ fand in der Zeit um 1968 großen Anklang, und die Band erlangte schnell Anerkennung in der deutschen modernen Jazzszene. Es folgten Einladungen zu mehreren großen Festivals, darunter das Jazzfestival in Zürich. Später tourten sie im Auftrag des Goethe-Instituts ausgiebig durch Osteuropa. 1968 entstanden erste Aufnahmen, die ein Freund der Band während einer Probe machte. Diese wurden jedoch erst 1980 auf der LP „Berlin“ veröffentlicht. „Noon In Tunisia“ ist einer dieser Titel. Im März 1970 trat die Crew beim 12. Deutschen Jazzfestival in Frankfurt am Main auf, zusammen mit Jazzgrößen wie dem Albert Mangelsdorff Quartett, dem Klaus Doldinger Quartett und dem Dave Pike Set. Zwei Jahre später veröffentlichte die Frédéric Rabold Crew ihr Debütalbum mit dem Titel „Flair“. In den 1970er Jahren folgten mehr als ein halbes Dutzend Alben bei verschiedenen Plattenfirmen. Darunter das Album „Open House“ mit Gastgitarrist Martin Ederer sowie drei Alben mit der Sängerin Lauren Newton zwischen 1975 und 1979. Rabold arbeitete auch mit Avantgarde-Jazzmusikern wie Gunter Hampel, Leszek Zadlo, Lester Bowie, Manfred Schoof, Albert Mangelsdorff und Jeanne Lee zusammen. Mitte der 1970er Jahre entstand eine zweite Formation, das „Frédéric Rabold Jazz Inspiration Orchester“, das im Gegensatz zur Crew mit derselben Besetzung bis weit in die 2010er Jahre fortbestand. 2018 feierte Frédéric Rabold das 50-jährige Bestehen seiner Gruppe, der Frédéric Rabold Crew. Heute kann Rabold auf mehr als 1000 eigene Kompositionen zurückblicken. Manchmal führten bestimmte Ereignisse zu einer Komposition, manchmal setzte er sich einfach ans Klavier und es geschah etwas – oder auch nicht. Obwohl seine wahre Liebe dem modernen Jazz gilt, hat er selbst alle Stilrichtungen gespielt, einschließlich klassischer Trompete. In dieser Hinsicht waren seine Vorbilder tatsächlich immer amerikanische Jazzmusiker, die in dieser Hinsicht oft recht unkonventionell waren. Frédéric Rabolds Motto war stets: Es gibt gute und weniger gute Musik in allen Stilrichtungen. Dieses Album vereint nur die erstere.

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