Gi Gi - Lamellengepresst
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Neu bei INDEX: Die Tonaufnahmen stammen vom texanischen Vibraphonisten Gi Gi. Auf seinem eigenen Weg mit nachdenklichen, neuzeitlich durchdrungenen Klanglandschaften und trip-hop-geprägten, ruhigen Abschweifungen führt uns Gi Gi in eine unverwechselbar beruhigende Gedankenwelt. Eine selbstgesteuerte, eindringliche Klangblase, die eine vielfarbige Mischung aus natürlichen Feldaufnahmen, exotischen Dub-Tönen, üppig strukturierten Klanghüllen und sanften, loungigen Jazzakzenten erschafft.
Vom A1, „The Lower“, einer stetig brodelnden Verbindung aus retrohaftem UK-Rhythmus, 90er-Jahre-inspiriertem atmosphärischem Dub und lässigem LA-Beat-Stil, bis hin zum mit Hall versehenen Sommerpop von „Sinews“ mit Hysterical Love Project, bietet Gi Gi eine fesselnde Synthese scheinbar ferner Klangarten.
Bei „Maiolica“ trifft die geheimnisvolle Kraft der Trommeln und die Schattenhaftigkeit des Basses auf die scheinbar natürliche Lebendigkeit singender Roboter-Vögel; „Pyxis Glint“ zeigt ein mehrdeutig fiebriges ASMR-ähnliches Temperament mit seinem dicht gewobenen Netz aus klingenden Andenmelodien und direkt aus dem Rephlex-Stil entstammendem Eskapismus, während „Palm Slick“ durch hassellsche Blechbläserflüge à la „Blues Nile“ und abenteuerliche Breakbeats zu weiteren aufregenden Höhen aufsteigt, alles darauf ausgelegt, unterwegs einige Knie zum Wackeln zu bringen.
Ein vollwertiges, gefühlvolles Trip-Hop-Stück, getarnt in passender neovintage Tarnung, „Lilted Song“ verwöhnt uns mit einer erfüllenden Mischung aus gebleichten Klangflächen und mit Effekten versehenen Zeitlupen-Schlaginstrumenten, die mit einer starken „Ist mir egal“-Haltung schwingen. Gi Gi liefert den Gedankenflug.