JJ Whitefield & Forced Meditation - The Infinity of Nothingness Vinyl - Vinyl Record
RELEASE

JJ Whitefield & Erzwungene Meditation - Die Unendlichkeit des Nichts

LABEL:   Jazzman

ARTISTS: JJ Whitefield & Forced Meditation
RELEASE DATE: 2024-06-28
CATALOGUE NUMBER: JMANLP144
FORMAT: 12" Vinyl
STYLE: Free Jazz

Nachdem er mehr als drei Jahrzehnte lang weltweit sein Handwerk ausgeübt hat, hat der deutsche Gitarrist, Bandleader und musikalische Entdecker Jan Whitefield stets eine natürliche Ästhetik der Echtheit in sein Schaffen eingebracht, ein wesentlicher Bestandteil, der ihm einen umfangreichen und vielfältigen Katalog an Werken eingebracht hat, der zeitlos geblieben ist, während einige seiner Zeitgenossen verblasst sind. Anfang der 90er Jahre, als verschiedene britische Bands von großen Plattenfirmen unter Vertrag genommen wurden und sogar im Mainstream mit Acid Jazz und Rare-Groove-Hits Erfolge feierten, gründeten Jan und sein Bruder Max die Poets Of Rhythm und veröffentlichten eigenständig ihre kompromisslos kraftvolle Interpretation des Straßenfunks der 70er Jahre auf dem damals völlig unmodischen 7"-Single-Format, womit sie der Deep-Funk-Szene um fast ein Jahrzehnt voraus waren. Dreißig Jahre später, trotz einer Legion von retroorientierten Bands, die ihnen folgten, haben nur wenige es geschafft, die Energie und den Geist jener frühen Poets-45er zu erreichen. Seitdem hat sich Jan verschiedenen neuen Gestalten und innovativen Nebenprojekten gewidmet, weitere Funk-Studien als Whitefield Brothers veröffentlicht und seine eigene Band unter dem Pseudonym Karl Hector geleitet, mit Veröffentlichungen bei Labels wie Stones Throw, Daptone, Ninja Tune, Mo'Wax, Strut und anderen. Als leidenschaftlicher Musikliebhaber, Entdecker und außergewöhnlicher Plattensammler hat Whitefield seine wachsenden Interessen mühelos in seine Musik einfließen lassen, wobei er besonders Einflüsse aus äthiopischem Jazz, westafrikanischem Funk und Highlife sowie Krautrock und Ambient über sein Alter Ego Rodinia aufnahm. In jüngerer Zeit hat Whitefield begonnen, sich in die astralen Bereiche dessen zu wagen, was heute gemeinhin als „spiritueller Jazz“ bezeichnet wird, und genau dort finden wir ihn auf „The Infinity Of Nothingness“. Ein Werk reifer, zarter und meditativer Orchestrierungen, das wie vieles von Whitefields bester Arbeit gewissenhaft seinen wichtigsten Einflüssen treu bleibt – in diesem Fall sind die beiden Leitfiguren Sun Ra und Pharoah Sanders besonders hervorstechend – dabei aber völlig vermeidet, in eine Falle bloßer Ehrung oder Nachahmung zu tappen. Mit dezenten, aber vielfältigen Akzenten aus Hip-Hop, Library und Avantgarde, die ganz unaufdringlich erscheinen, wird das Album durch ein ausgeprägtes tranceartiges Gefühl geeint, beginnend mit dem spärlichen, feierlichen Eröffner „Nothingness“ bis hin zur dreiteiligen „Infinity Suite“ aus „Time“, „Space“ und „Energy“. Wie er es als Schuljunge mit den Poets of Rhythm tat, gelingt es Whitefield mit „The Infinity Of Nothingness“ auf außergewöhnliche Weise, Musik zu schaffen, die nicht nur würdig ist, neben der seiner übergeordneten Einflüsse zu stehen, sondern auch den Prüfungen der Zeit standhalten wird.

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