Kikagaku Moyo - Kumoyo Island Vinyl - Vinyl Record

Release

Kikagaku Moyo – Kumoyo-Insel

PRICE £23.99 (£28.79 Incl VAT)

LABEL Guruguru Brain
Artists Kikagaku Moyo
Release Date 29-07-2022
Cat. No. GGB-028LP
Format 12" Vinyl
Style Psychedelic Rock

Klapphülle – schwarzes Vinyl** In vielerlei Hinsicht stellt Kumoyo Island den Höhepunkt einer Reise für Kikagaku Moyo dar. Während sich ihre zehnjährige Laufbahn als eine Reihe kaleidoskopischer Erkundungen durch ferne und nahe Länder und Dimensionen zusammenfassen lässt, steckt in jedem ihrer Werke die klare Absicht, die Hörerin oder den Hörer an einen bestimmten Ort zu führen – wie wirklich oder wie abstrakt er auch sein mag. In diesem Sinn ziehen Titel und Umschlagbild des fünften und letzten Albums der Band in eine zauberhafte Landmasse hinein, die von Wasser umgeben ist – doch das Sofa deutet an, dass Kumoyo Island kein flüchtiger Zwischenhalt sein könnte, sondern vielmehr ein Ort der Erholung, an dem man innehalten und alles auf sich wirken lassen kann.

Als sie sich in den Tsubame-Studios in Asakusabashi, Tokio, wieder zusammenfanden – dort, wo ihr frühestes Material aufgenommen worden war –, schöpften die fünf Mitglieder von Kikagaku Moyo neue Anregung in einer vertrauten und behaglichen Umgebung. Da ihr angenommener Stützpunkt Amsterdam abgeriegelt war und ihre Konzertreisen wegen der Seuche zum Stillstand gekommen waren, spürte die Band eine erneuerte Freiheit, wieder in Shitamachi zu sein, also in der alten Innenstadtgegend ihrer Heimatstadt. Mit unbeschränkter Zeit im Studio begannen sie, auf den Entwürfen und Liedbruchstücken aufzubauen, die sie seit ihrer letzten Reise gesammelt hatten. In den anderthalb Monaten in Tokio fügte sich alles allmählich zusammen. „Monaka“, benannt nach einer Art japanischer Waffelsüßigkeit, schöpft seine melodische Anregung aus traditionellen Min’yō-Volksweisen, während „Yayoi Iyayoi“ ein seltener Fall ist, in dem die Band in ihrer Muttersprache singt; seine eindringlichen Verse verwenden altertümliche Wörter aus alter Dichtung und Naturbüchern, die in einem der vielen Tokioter Antiquariate gefunden wurden.

Für „Meu Mar“, eine Nachdichtung von Erasmos Carlos, wurden die ursprünglichen portugiesischen Verse ins Englische und dann ins Japanische übertragen. Merkwürdigerweise scheinen die Worte das Bild heraufzubeschwören, wie die Hauptfigur zwischen den Wolken schwebt und auf die Bucht von Tokio hinabblickt. Tatsächlich lässt sich vielleicht eine Parallele ziehen zwischen der Gestalt des Heimatlandes der Band – einem Inselstaat, umgeben von Wasserflächen – und der geheimnisvollen Insel Kumoyo. Sind sie ein und dasselbe? Ist die Band endlich wieder daheim angekommen? Das liegt an der Hörerin oder dem Hörer.

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