Release
Makam – Plane
PRICE £25.83 (£31.00 Incl VAT)
LABEL DekmantelNeun Jahre nach seinem letzten Ausflug bei Dekmantel kehrt Makam willkommen zurück und serviert eine großzügige Portion eigenwilliger Rillen, die seinen neugierigen Geist noch weiter in unkartiertes Gebiet führen. Mit einem ausgeprägten Dub-Gefühl als Fundament seines reichen Geflechts aus Schlagwerk und Instrumentierung folgt Guy Blanken seinem eigenen Weg und gelangt zu einem Album, das Housemusik als Sprungbrett für Erkundungen verkörpert. Blanken sagt selbst, er sei entschlossen gewesen, seine ersten Makam-Produktionen seit Jahren aus einem Zustand völliger Freiheit heraus anzugehen — „Es ist keine einzelne Richtung, sondern vielmehr eine Landschaft aus Klängen, Momenten und Oberflächen.
TARP fühlt sich wie ein Neubeginn an, ein freies Vorhaben, das einfach auf natürliche Weise geschehen musste.“ Der stetige Puls des Klubs bleibt ein Leitprinzip, das sich im kompromisslosen, vorwärts rollenden Stück „Static Shade“ deutlich zeigt; doch selbst in den schwingenden, organischen Schleifen und dem purzelnden Schlagwerk von „Forgive“ steckt eine Funkigkeit, die der ununterbrochenen Bewegung verpflichtet ist. Mitunter ragt der direkte Wumms von 4/4-Disco als Aufforderung zum Tanzen hervor, nicht zuletzt bei „Flying Birds“ und „La Tuna“, doch andernorts sind die Rhythmen glitschiger. „Dub In Loen“ bahnt sich einen feinen Weg durch Dub-Techno, und „Lummel Spirit“ stößt in perlendes balearisches Glück vor. Die allgegenwärtige Dub-Stimmung der Platte tritt bei dem meisterhaft gebauten Stepper „Diagonal Rain“ und dem schiefen Albumauftakt „Clear Skies“ besonders hervor. „Jackie B“ landet als Liebesbrief an den Inbegriff von Deep House, und doch bleibt da ein Charme abseits der Mitte, der dem Stück eine Persönlichkeit verleiht, die ganz Makam ist. Mit Wärme und Einfallsreichtum an jeder Ecke ist TARP das perfekte Beispiel dafür, wie man aus einem rillenbetonten Album ein reiches Hörerlebnis für zu Hause macht. Es gibt reichlich Momente, die für das Schauspiel der Tanzfläche bereitstehen, doch der milde Farbton und die große Spannweite der Ansätze machen Makams willkommene Rückkehr von Anfang bis Ende restlos überzeugend.
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