Pangäa – Manie / Nervenromanze
LABEL: Hessle AudioHES049 lässt Pangaea seine klangliche Palette mit zwei eindrucksvollen Stücken erweitern, die die Triebkraft des Untergrundklubs mit kühnen Pop-Instinkten verbinden. Manía präsentiert den aufstrebenden spanischen Künstler Jazz Alonso, dessen Textzeilen – „Si preguntan na na na / Yo me tapo la boca“ – ein Gefühl spielerischer Verschwiegenheit heraufbeschwören und geflüsterte Gerüchte sowie heimliche Besessenheiten in einen rhythmischen Sprechgesang verwandeln. „Cosa mía, pequeña manía“ wird zugleich Bekenntnis und Provokation, geschichtet über einen Schlag, der sich spannungsvoll und mit Schwung windet. Auf der Rückseite treibt Neuromance das Tempo auf 155 BPM, verbindet die rasende Kraft von fröhlichem Hardcore mit der künstlichen Schwermut des Kunstpop der 80er Jahre. Schnappende Klangspitzen aus dem Klanggeber und abgedämpfte Trommeln treiben einen präzisen, maschinenhaften Rhythmus an, während alte Klangfarben durch ein tiefes Fundament treiben, das in der britischen Klubkultur verwurzelt ist. Zusammen zeigen die beiden Stücke Pangaea von seiner beweglichsten, kühnsten und ausgefeiltesten Seite.